Es darf als ziemlich wahrscheinlich angenommen werden, dass einzelne Vertreter dieser Rasse sowohl
vor als auch urmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland lebten, zum Teil auch als indirekte Importe im
Anhang englischer und amerikanischer Familien, doch lässt sich keine genaue Registrierung ermöglichen, da diese
Einzeltiere nie auf Ausstellungen gezeigt wurden oder zur Zucht Verwendung fanden.
Erst das Jahr 1957, in welchem Frau Mitzel Droemont ihre erste Basset-Hound-Hündin erwarb, geht als Geburtsstunde
in das deutsche Basset-Geschehen ein. Frau Mitzel Droemont nannte seit 1922 den Zwinger "vom Herzogtum Jülich" ihr
eigen, aus welchem neben Deutschen Doggen, Foxterriern und Cocker-Spaniels auch Scotch-Terrier von hervorragender
Qualität hervorgingen, Es entbehrt nicht einiger Kuriosität oder ist zumindest mit einem gewissen Omen behaftet,
dass genau wie Mitzel Droemont auch die grosse alte Dame der englischen Basset-Hound-Zucht, Miss Peggy Keevil, von
der Scotch-Terrier-Zucht ausgehend die Liebe zum Basset-Hound entdeckte. Wie gesagt, im Jahr 1957, genau genonmen
im Januar, erwarb Frau Mitzel Droemont von einem englischen Offizier der Rheinarmee die zweijährige, englische
Basset-Hound-Hündin "Merit of Kimblewick" (Grims Doughnut x Magic of Kimblewick), Z.: Mr, Allen, welche sie sehr
bald von dem französischen Basset arte-sien-normand-Rüden "CH. Agile des Mariettes", 17.04.1951, (Taiaut de la Chee
x Soupirante de Bourceville), Z.: H. H. Raulin, belegen liess. Auch hier wieder eine extraordinäre Parallele zu Miss
Keevil, die den Wurfbruder von "Agile", nämlich "Aiglon des Mariettes" als Inportrüden besaß.
Dieser erste Wurf fiel am l.Mai 1957, aus welchem die Hunde "Moby, Marksman, Michael, Marietta und Mirabel vom
Herzogtum Jülich" hervorgingen, und von denen "Marksman " als Erfolgreichster ein Jahr später, 1958, in Frankfurt
am Main den Titel "Deutscher Bundessieger" als erster Basset-Hound erhielt.
Interessant ist an dieser Stelle, dass in jener Zeit noch nicht die heute auferlegte Schranke bestand, die besagt,
dass englische bzw. amerikanische Blutlinien nicht mit französischen (= Basset artesien-normand) gemischt werden
dürfen und so erhielten diese Tiere rechtmäßige Ahnentafeln vom Verband für das Deutsche Hundewesen und waren ins
Sammelzuchtbuch eingetragen.
Ein weiterer Erfolg war ein CACIB, gewonnen von "Michael vom Herzogtum Jülich" auf der Ausstellung an 28.Juni 1959
in Düsseldorf, der als einziger dieses Wurfes im Zwinger verblieb.
Im Jahr 1958 wurde eine zweite Zuchthündin erworben, die den Namen "Ariana Gräfin von Itzenblitz", genannt Queenie
(Joquers Jet x Queenie Gräfin von Itzenblitz), geworfen an U. September 1958, trug, (rechts abgebildet) Züchter
dieser Hündin war Herr Ulrich Hakenbeck, Erding/OBB, der sich zeitweise in Amerika aufhielt und so erklärt sich,
dass die Mutter Arianas, "Queenie Gräfin von Itzenblitz", 09.10.55. (Ferge's Pheasanter of Webster x Roscoe's Belle),
Z.: Eugene M. Krämer, selbst einen deutschen Zwingernamen und Zuchtbuchnummer besitzend, von dem amerikanischen Rüden
"Joquers Jet" gedeckt, tragend zurückgebracht wurde und ihre Welpen wieder deutsche Zuchtbuchnummern erhielten.
Um eine möglichst breite Zuchtbasis zu haben, schickte Frau Droemont ihre Tochter Wilma im Jahr 1959 nach England,
die dann mit der sehr schönen Hündin "Rossingham Emerald", genannt Alter, 07.09.1958, (CH. Rossingham Badger x CH.
Rossingham Anxious), Z.: Angela Hodson, zurückkehrte, die noch im gleichen Jahr "Deutsche Bundessiegerin" wurde.
Zu Beginn der Sechziger Jahre gründete Frau Emmy Wulff in Scherfede/Westfalen ihren Basset-Hound-Zwinger "aus der
Wiggenbreite" und ließ ihre englische Hündin "Vaughn's Lowland Mary", (Bassett's Lord Jini x Vaughn's Lowland Helene)
von "Michael vom Herzogtum Jülich" decken, Aus dieser Verbindung gingen an 11.09.1961 u. a, "Anuschka und Antje aus
der Wiggenbreite" hervor, wovon letztere in den Zwinger von Frau Droemont als Deckgebühr überging.
Ebenfalls Ende 1960 deckte "Michael vom Herzogtum Jülich" seine Zwingergefährtin "Ariana Gräfin von Itzenblitz",
die am 2. Dezember 1961 die Welpen "Petra/ Perle und Piter vom Herzogtum Jülich" zur Welt brachte. "Petra vom
Herzogtum Jülich" wurde an 15.Februar 1962 von der Cocker-Spaniel-Züchterin, Frau Margarita Krasemann-Birks, Hösel
erworben, nachdem ihre erste Hündin Yvonne sehr jung und ohne Nachzucht eingegangen war.
Obgleich sich "Michael vom Herzogtum Jülich" in der jungen deutschen Basset-Hound-Zucht als erster Vererber einen
guten Namen machte und sich bewahrt hatte (er deckte u. a. auch in den nun langsam aufkommenden Zwingern, so z.B.
Anfang 1960 die amerikanische Hündin "Princess Poteet du Poe" (Vabachon of le Cheni x Lady Longlegs), welche den
Zwinger "von der Langen Terrasse" begründete) und Frau Mitzel Droemont zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als ihr Herz
an diese Rasse verloren hatte, entschloß sie sich, einen zweiten Rüden zur Zucht zu erwerben. Es handelte sich um
"Hardacre Sungarth Endeavour", genannt Henry, (Sungarth Trirpeter x Sungarth Ploven, der am 06. Juli 1962 im
Sungarth-Zwinger bei Mrs. Betty Prior/GB zur Welt kam, dann von Mrs. Anne Matthews/GB erworben und schließlich
von Herrn Kröger aus Köln importiert wurde. Von Herrn Kröger, der, wie er sagte, nicht mit seinem Hund zurechtkam,
erstand Frau Mitzel Droemont diesen herrlichen Rüden ca. zweijährig, am 14.August 1964. Wie recht sie damit hatte,
stellte sich ein Jahr später, 1965, heraus, als "Hardacre Sungarth Endeavour" zusammen mit seiner Zwingergefährtin
"Peggy vom Herzogtum Julich", 23.03.1963, (Pierre of Saigon x Rossingham Emerald) "Deutsche Bindessieger" wurden.
Ein wahrhaft triumphaler Erfolg!
Erwähnenswert im Anschluss an das Vorgenannte ist auch der amerikanische Rüde "Pierre of Saigon", 10.06.1959,
(Greenbriers Falstaff x Lady Veronica Wi-dowbi), Z.: Wilbur H. Kristenson, Besitzer: Mr. Biglow, Marine-Attache
der amerikanischen Botschaft in Bonn-Bad Godesberg, der zeitweise als Deckrüde im Zwinger "vom Herzogtum Jülich"
fungierte.
Richtungweisend auf die jetzt einsetzende Gründung vieler neuer und guter Zwinger möchte ich an dieser Stelle Frau
Mitzel Droemont zitieren, die sich bei meinem ersten Besuch bei ihr im Jahr 1964 etwa folgendermaßen ausdrückte:
"Von der Überlegung ausgehend, dass sich diese Rasse ständig neue Liebhaber erobert, wird es sich in Zukunft
natürlich nicht verhindern lassen, meine Zucht- und Ausstellungserfolge mit anderen Zwingern zu teilen. Doch wenn
ich schon nicht Alleinbesitzerin der Basset-Hounds in Deutschland bleiben kann, so gereicht es mir und meinem Zwinger
zur Ehre, wenn die künftigen Züchter mit Hunden "vom Herzogtum Jülich" den Anfang machen." |
Hier folgt eine Übersicht über das jetzt einsetzende Zuchtgeschehen zwischen 1957 und Ende 1969:
NORTHINGTON ' s
Besitzer: Frau Margarita Krasemann-Birks, Hösel
Wie schon berichtet, erwarb Frau Krasemann im Jahr 1962 die Hündin "Petra vom Herzogtum Jülich", die an 17.04.1964
ihren ersten Wurf nach "Michael vom Herzogtum Jülich" zur Welt brachte. Es fielen 6 Rüden, wovon "Northington's Achmed",
genannt Nicki, in den Besitz von Frau Erika Schlick, Dalsheim überging, dort den Zwinger "Highgate" mit begründete und
der aus diesem Wurf wohl populärste Hund wurde.
In den Jahren 1965 und 1966 importierte Frau Krasemann zwei Rüden aus England und zwar den substanzvollen, starkknochigen
"Sykemoor Khartoum“, 21.09,1965, (Sykemoor Gilpin x Sungarth Reverie), Z.: George I. Johnston und den etwas feineren,
eleganten "Pelhans Courageous Crispin", 22.09.1966, (Haredown Colonel x Pelhans Beautiful Betzima), Z.: M. R. Holden.
Es war geplant, die verschieden gearteten Typen zu mischen, was auch teilweise sehr gut gelang.
Am 16.04.1965 hatte "Petra vom Herzogtum Jülich" ihren zweiten Wurf nach "Hardacre Sungarth Endeavour", aus welchem
besonders "Northington's Beste" (Foto nächste Seite) und "Northington's Belinda" hervorzuheben sind. Beide Hündinnen
machten sowohl eine hervorstechende Ausstellungskarriere als auch brachten sie teilweise überragenden Nachwuchs mit
den vorgenannten, importierten Rüden. "Sykemoor Khartoum" ist bis heute als Bundessieger in den drei aufeinanderfolgenden
Jahren 1967, 1968 und 1969 ungeschlagen.
Frau Krasemann hat in besonderem Masse zur Popularität der Basset-Hounds beigetragen.
Sie war unermüdlich im Erstellen von Schriften und Informationsmaterial, stellte nicht selten zehn und mehr Hunde auf
VDH-Ausstellungen aus und beschickte viele Zucht- und Nachzuchtgruppen. Als elegante Person grundsätzlich immer weisse
Stiefeletten tragend, war sie der Star jener Tage im Basset-Hound-Ring.
Drei ebenfalls besonders herausragende Northington's Basset-Hounds waren "Northington's Prinzessin", Bundessiegerin,
18.11.1968, (Pelhams Courageous Crispin x Northington s Belinda), der Rüde "Northington's Dorian, 24.03.1967, (Bsg.
Sykemoor Khartoim x Bsg. Northington's Beste), Bes.: Thomas Sauter, Stuttgart und "Northington's Weston", Bundessieger,
15.U.1969, (Pelhams Courageous Crispin x Northington's Gitty), Bes.: Volkmar Müllges, Mönchengladbach.
VOM WIESENGRUND
Besitzer: Herr Anton Handschuh, Wrexen
Der erste Wurf fiel am 01.12.1964 aus der Hündin "Anuschka aus der Wiggenbreite", 11.09.1961, (Michael vom Herzogtum
Jülich x Vaughn's Lowland Mary), Z.: Emmy Wulff nach dem Rüden "Lord Jülich v, d. Langen Terrasse", (Michael vom
Herzogtum Jülich x Princess Poteet du Poe), woraus "Anja vom Wiesengrund" in den Besitz von Herrn Siegfried Peter
überging und den Zwinger "Le Piqueur" gründete.
Der zweite Wurf fiel am 23.04.1966 nach "Anja aus der Wiggenbreite" und "Northington's Acrmed", der zwei Hündinnen
ergab.
HIGHGATE
Besitzer: Frau Erika Schlick, Dalsheim
Die Dalsheimer Adresse von Frau Schlick war "am Obertor" und, ins Englische übersetzt, wurde der Name "Highgate" geboren.
Frau Schlick, die bis dahin ihr Glück mit Bobtails versuchte, wandte sich 1964 unserer Rasse zu, indem sie "Northington's
Achmed", 17.04.1964, (Michael vom Herzogtum Jülich x Bsg. Petra von Herzogtum Jülich) aus dem ersten Wurf von Frau
Krasemann-Birks erwarb, den sie erfolgreich ausstellte und der mehrere CACIB erhielt. Auf der Suche nach geeignetem
Zuchtmaterial hatte Frau Schlick das große Glück, 1965 und 1966 aus dem Kelperland-Zwinger, Besitzer: Mr. und Mrs.
Townsend, der zu dieser Zeit mit führend in England war, drei zuchtfähige Hündinnen von guter Qualität und Abstammung
zu erwerben: "Kelperland Hardacre Tallow", (Hardacre Sungarth Eamest x Rowynan Astrid), Züchter: S. R, Stewart, in
England gedeckt von "Kelperland Guardian", "Mapleroyal Bretonne", (Foto siehe nächste Seite) 27.U.1964, (Kelperland
Guardian x Mapleroyal Alida), Züchter: S. R. Stewart und "Mapleroyal Blazen", eine Wurfschwester von "Bretonne".
"Mapleroyal Bretonne", genannt Britta errang im Jahr 1966 den Titel "Deutsche Bundessiegerin", Zur selben Zeit importierte
Frau Schlick die Hündin "Sykemoor Irka", 08.06.1964, (Sykemoor Hercule de l'Ontree x Sungarth Reverie), Z.: George I.
Johnston aus England.
Der erste Wurf dieses Zwingers fiel an 05.Februar 1966 nach "Northington's Achmed" und "Bsg. Mapleroyal Bretonne", der
aus zwei Rüden und vier Hündinnen bestand. "Highgate Aimwell", einer von ihnen, errang mehrere CACIB und ist sicher
noch vielen Basset-Liebhabern als "Strekkers Porky" in guter Erinnerung.
"Highgate Amethyst", genannt Peggy, eine Hündin von außergewöhnlicher Schönheit und Soundness, verblieb im Zwinger und
bescherte Frau Schlick viele Ehrenpreise, CACIB und in den Jahren 1968 und 1969 den Titel "Deutsche Bundessiegerin".
"Bsg. Highgate Amethyst" brachte in den Jahren 1967, 1968 und 1969 drei vielversprechende Würfe, immer nach dem gleichen
Rüden. Frau Schlick erwählte hierzu den amerikanischen Basset-Hound "Bsg. Kelmic's Ivan The Terrible" 26.04.1965. (Am.CH.
Musicland Bill Bailey x Juracuque's Blithe Spirit), Z.: Martha Dozier/USA, der in Deutschland bei dem amerikanischen
Ehepaar Dr. Michael und Mrs. Tinkler im Taunus stand. Aus dieser Verbindung gingen teilweise sehr erfolgreiche Hunde
hervor. Einige davon möchte ich näher erläutern:
Aus dem ersten Wurf dieser Verbindung, am 9.September 1957 den Rüden "Highgate Knight", genannt Buddy, Besitzer: Hans
Küster, Bern/CH, der mehrere CACIB gewann und die Hündin "Highgate Kittiwake", genannt Berti, eine hirschrote Hündin
(Abbildung vorhergehende Seite), die im Zwinger verblieb, später Clubsiegerin und Deutscher Champion wurde und in ihrem
ersten Wurf mit dem Buchstaben "X" 15 Welpen das Leben schenkte.
Am 30.11. 1968 gingen aus dem zweiten Wurf dieser Paarung die Hündinnen "Highgate O'Hara" und "Highgate Opal" hervor,
wovon "Highgate 0'Hara", genannt Lisa, diverse CACIB im In- und Ausland errang, später Clubsiegerin wurde und als erste
Hündin aus deutscher Zucht den Titel "Champion International de Beauté" erhielt. Ferner begründete O'Hara später den
Zwinger "vom Wackelstein", Besitzer: Johannes und Hannelore Ullmann, Niestetal. Auch Opal war eine typvolle, erfolgreiche
Hündin, die später den Zwinger "Castle Garden's", Besitzer: K. und M. Breitenbücher, Schwetzingen, gründete.
Die dritte und letzte Verbindung von "Bsg. Highgate Amethyst" und "Bsg. Kelmic's Ivan The Terrible" brachte an 9. August
1969 einen Rüden und vier Hündinnen, wovon der Rüde, "Highgate The Rock", genannt Pluto, eine außergewöhnliche Karriere
erlebte. Durch den unermüdlichen Ausstellungsehrgeiz seiner Besitzerin, Frau Hassi Assermacher-Feyel, Kaarst erreichte
er später die Titel "Internationaler Schönheits-Champion, Deutscher Champion, Belgischer Champion, Schweizer Champion,
Italienischer Champion, VDH-Sieger, österreichischer Champion, Französischer Champion, Champion CSSR, Ungarischer
Champion und Jugoslawischer Champion" und hat darüber hinaus eine Brauchbarkeits-, Spurlaut- und Schweißprüfung
bestanden. Er ist seither, was die Vielfalt seiner Titel anbelangt, ungeschlagen, wahrscheinlich auf der ganzen Welt.
Sechs seiner Nachkommen erreichten inzwischen den Titel "Internationaler Schönheits-Champion".
Ein weiterer, würdiger Vertreter dieses Zwingers war "Highgate Huntsman", 05.08.1967, (Bsg. Sykemoor Khartoun x
Northington's Beauty), der im Besitz von Frau Ulla Kliebenstein, Dudweiler mehrere Jahre auf der deutschen
Ausstellungsszene sehr erfolgreich abschnitt und neben etlichen CACIB die Titel "Champion Luxembourg", "Bundessieger"
und zwei Jahre hintereinander "Clubsieger" und als erster Basset-Hound überhaupt den Titel "Deutscher Champion" erhielt.
Frau Schlick stellte neben den schon erwähnten Tieren noch weitere englische Importe wie "Fredwell SH", 09.04.1968,
(CH. Fredwell Varon Fawkes x CH. Fredwell Charmar), Z.: J. Wells-Meacham, den Rüden "Rowynan AcJniral of the Fleet",
16.05.1968, (Rowynan Chantinghall Legacy x CH. Chantinghall Fredwell Aiber), Z,: A. Matthews und die Hündin "Rowynan
Rebecca", 29.07.1967. (Rowynan Chantinghall Legacy x Hardacre Crochmaid Diadem). Z.: A, Matthews, ferner einige aus
deutscher Zucht stammende Hündinnen ein und hatte zeitweise 40 verkaufsfähige Welpen in ihrem Zwinger stehen, zumal
der deutsche Basset-Boom in den Jahren ab 1968 seinen Höhepunkt erreichte. Frau Schlick zeigte mir einmal eine
Warteliste von über 50 Käuferinteressenten, was einen doch sehr beeindrucken konnte.
DU VAL SANAGA
Besitzer: Frau Gerda Lindeiner-Wildau, Gräfin v. Schwerin, Bonn
Der erste Wurf dieses Zwingers fiel am 29.U.1966 nach der Hündin "Monalisa du Val Duchesse" 28.07.1963, (Turleigh
Debonaire x Breightmet Weapon), Z.: Graf Adelmann, die, von "Fredwell Capper", 06.05.1964, (CH. Fredwell Varon Vandal x
Mountain Mischief), Z.: J. Wells-Meacham, Besitzer: Familie Koegel, Thomasberg, gedeckt, diesen Wurf in der Deutschen
Botschaft in Kamerun zur Welt brachte, da gerade während der Tragezeit der Hündin ihre Besitzer zum Amt des Deutschen
Botschafters in Kamerun/ Afrika berufen wurden.
VOR DER KOORWIESE
Besitzer: Firma Effem, Verden
Züchter: Dr. E. Hoos
Herr Dr. Hoos züchtete im Auftrag der Firma Effem mehrere Würfe, wovon der erste am 09.12.1966 nach der englischen
Importhündin "Hawkill Fresco", 12.01.1965, (CH. Fochno Trooper x Mapleroyal Zenith), Z.: Mr. und Mrs. R. E. Athol Mylne,
und "Scampolo von Herzogtum Jülich" (Bsg, Hardacre Sungarth Endeavour x Bsg. Peggy vom Herzogtum Jülich), Z.: Mitzel
Droemont, fiel.
HUNDSCHLOSS
Besitzer: Dr. Michael Tinkler, Liederbach
Familie Tinkler besaß den in Amerika gezüchteten Rüden "Kelmic's Ivan The Terrible, 26.04.1965, (am. CH. Musicland Bill
Bailey x Juracuque's Blithe Spirit), Z.: Martha Dozier, in Deutschland allgemein als "Der schreckliche Iwan" bekannt.
Dieser Rüde hatte, wie im Zwinger "Highgate" beschrieben, mehrere vielversprechende Nachkommen aus jedem Wurf. "Kelmic's
Ivan The Terrible" wurde im Jahr 1966 "Deutscher Bundessieger".
Am 12.01.1967 fiel der erste Wurf nach "Margem Hills Trudy", 21.01.1965, (am. CH. Chevalier's Gin Smoke x Nancy Evans
Potzin Pansy), Z.: Emily M. Kultchar/USA und "Kelmic's Ivan The Terrible".
Familie Tinkler ging Mitte 1969 wieder nach Amerika zurück.
RHINEMAIDEN
Besitzer: Frau John C. Shoden, Bad Godesberg
Dieser Zwinger hatte am 03. März 1967 einen Wurf von 9 Welpen nach der amerikanischen Hündin "Sjodins Lorelei of
Rhinemaiden Kennel", 17.10.1964, (Pierre of Saigon x Climsy Gal) und dem englischen Importrüden "Fredwell Capper",
der im Besitz des Ehepaares Gerd und Uschi Koegel stand. "Lorelei" ging später in den Besitz der Familie Koegel über,
wo sie den Zwinger "Primrose Hill" begründete. Im Jahr 1969 ging Mrs. Shoden wieder nach Amerika zurück.
VOM BLIESKASTELL
Besitzer: Frau Alice E. Shore, Lautzkirchen
Frau Shore züchtete mehrere Würfe, wovon der erste am 13. November 1967 mit 2 Rüden und 6 Hündinnen fiel. Die Mutter
war "Nefertiti de Glandore", 04.11.1964, (Barnspark Chorister x Sungarth Nimble), eine Hündin, deren Mutter "Sungarth
Nimble", in England von "Barnspark Chorister" gedeckt, von Frau Esmé Jeffers, St. Denis/Belgien gezüchtet, später in
den Besitz von Mrs. Shore überging. Vater des ersten Wurfes war "Northinton's Achmed;' Aus dieser Verbindung erhielt
Frau Schlick "Ada" und "Anke vom Blieskastell" als Deckgebühr, die im Zwinger "Highgate" zur Zucht eingesetzt wurden.
OLD HERITAGE
Besitzer: Herr Peter Gehring, Wiesbaden
Der erste Wurf in diesem Zwinger fiel am 20.12.1967, bestehend aus 5 Hündinnen nach "Northington's Achmed" und "Constanze
von Jersey", 09.04,1961, (Bridge's Nimrod x Crelin's Lady Fair), Z.: Lester Crelin. Herr Gehring stellte noch eine
weitere Zuchthündin "Bridget du Bois de Belle Fontaine", 18.09.1967, (Lymerick of Rath Gael x Appeline Happiness),
Z.: Betty van Gelderen, ein.
VON STELLENFLETH
Besitzer: Herr Klaus von der Decken-Offen,Freiburg bei Stade
Im Jahr 1965 erwarb Herr von der Decken-Offen den Basset artesien-normand-Rüden "Ogif de Didier", 15.05.1965, (Jal du
Chanp d'Oisel x Lolotte de r Ombree), Z.: M. J. Groult und später die Hündin "Northington's Evelyn", 28.02.1967, (Bsg.
Sykemoor Khartoun x Northington's Belinda), Z.: Margarita Krasemann-Birks, woraus am 05.01.1968 der erste Wurf fiel,
bestehend aus einer Hündin mit Namen "Anina von Stellenfleth". Die gleiche Paarung fiel noch einmal im gleichen Jahr,
an 20.12.1968 und brachte 6 Rüden und 4 Hündinnen. "Anina" war eigentlich eine Mischung Basset artesien-normand x
Basset-Hound; dies wurde aber seinerzeit nicht so genau genomnen. Auch Frau Schlicks "Sykemoor Irka" war eine solche
Mischung, deren Vater "Hercule de l'Ombree" ein französischer Basset artesien-normand-Import nach England war. Das
Gleiche war bei "Michael vom Herzogtum Julich", dessen Vater "CH. Agile des Mariettes", ebenfalls ein französischer
Basset artesien-normand-Import, sowohl bei Frau Mitzel Droemont als auch bei Frau Krasemann-Birks zur Zucht verwendet
wurde. "Anina" hatte ihren ersten Wurf am 24.10.1969 und zwar nach ihrem Vater "Ogif de Didier", also 3/4 französisches
Blut, der aber als Basset-Hound-Wurf ordnungsgemäß eingetragen wurde. Später stellte der Zwinger "von Stellenfleth" x
"Anita Schupps Aggieland", U.08.1968, (Northington's Achmed x Fräulein Sue), Z.: Phillip B. Schupp, als weitere
Zuchthündin ein.
WOODWORKER
Besitzer: Herr Horst Kliebenstein, Dudweiler
In diesem Zwinger fiel der erste Wurf an 26, Februar 1968 nach der Zwingergründerin "Highgate Cinderella", 20.09.1966,
(Northington's Achmed x Sykemoor Irka), Z.: Erika Schlick, nach "Bsg. Sykemoor Khartoun", der aus 2 Rüden und 5 Hündinnen
bestand. "Actress", eine von ihnen, gründete später den Zwinger "Longline", Besitzer:
Frau Ilse Spilker, Paderborn. Später hatte "Cinderella" noch weitere Würfe nach "CH. Highgate Huntsman", 05.08.1967,
(Bsg. Sykemoor Khartoun x Northington's Beauty), Z.: Erika Schlick, einem sehr prägnanten Rüden, den ich schon beschrieben
habe, Als weitere Zuchthündin stellte der Zwinger "Woodworker" noch "Highgate True Love", 09.08.1969, (Bsg. Kelmic's
Ivan The Terrible x Bsg. Highgate Amethyst), Z.: Erika Schlick, eine typvolle Hündin, ein, die auf Ausstellungen sehr
erfolgreich war, aber leider keinen Nachwuchs brachte.
PRINCETOWN
Besitzer: Herr K. P. Dülfer, Ottobrunn
Der erste Wurf dieses Zwingers fiel am 22. April 1968 nach "Pelhams Courageous Crispin" aus der irischen Inporthündin
"Montpelier Patience", 20.10.1965, (CH. Grims Wideawake x Fivefold Peewit), Z.: M. Manor, mit 2 Rüden und einer Hündin.
LE PIQUEUR
Besitzer: Herr Siegfried Peter, Schöningen
In diesem Zwinger fiel der erste Basset-Hound-Wurf am 12. Juni 1968 mit dem Buchstaben "B" (der A-Wurf waren
Drahthaar-Foxterrier) nach dem Rüden "Bsg. Hardacre Sungarth Endeavour", Besitzer: Frau Mitzel Droemont, aus der
Zwingergründerin "Anja vom Wiesengrund", 01.12.1964, (Lord Jülich v. d. Langen Terrasse x Anuschka aus der Wiggenbreite),
Z.: Anton Handschuh mit einem Rüden und vier Hündinnen. "Anja", obwohl einziger gemeldeter Basset-Hound, erreichte auf
der Berliner CACIB-Ausstellung im Jahr 1967 als ersten Preis nur die Note "sehr gut", da sie, wie der Richter, Herr
Borner, meinte, nicht mit besonders typvollen Merkmalen ausgestattet sei. "Endeavour" brachte in diesen Wurf zwar viele
seiner guten Eigenschaften, doch hatten die Welpen "Bajazzo" und "Ballerina Le Piqueur", später des öfteren ausgestellt,
nicht die Qualifikation, sich bei der harten Ausstellungskonkurrenz erfolgreich durchzusetzen. Nach dem zweiten Wurf der
gleichen Verbindung, am 29, Juli 1969, entschloss sich Herr Peter, den Zwinger mit neuen Blutlinien aus England zu
bestücken.
Im Herbst des gleichen Jahres wurde "Hardacre Harriet", 16.05,1968, (Rowynan Chantinghall Legacy x CH. Chantinghall
Fredwell Anter), Z.; Mrs. A. Matthews, als Ausstellungs- und Zuchthündin eingestellt, die später diverse CACIB im In-
und Ausland und später die Titel Clubsiegerin, Bundessiegerin, VDH-Siegerin und Deutscher Champion erreichte.
Der englische Rüde "Hardacre Red Admiral", 05. September 1969, (CH. Hardacre Valorous x Tranquillity of Pinners), Z.:
Mrs. Ferelice Nye, Besitzer: Claus Weiss, (stand dem Zwinger zur Zucht zur Verfügung) wurde ebenfalls 1969 importiert,
der als erster Rotmantel-Rüde auf dem Kontinent echte Furore machte. Er gewann später 23 CACIB in sieben verschiedenen
Ländern und errang die Titel "Champion Luxembourg, Clubsieger, VDH-Sieger und Deutscher Champion". Der Existenz dieses
Rüden verdankt der Zwinger "Le Piqueur" nicht nur die Beendigung eines müden Achselzuckens von selten der damaligen
Basset-Society, sondern auch 10 Deutsche Champions seiner Nachkommen, die den Zwinger abrupt in die Spitze katapultierte.
SCHUPPS AGGIELAND
Besitzer: Herr Philipp B. Schupp, Gernsbach
Herr Schupp importierte aus Amerika die rot-weiße Hündin "Fräulein Sue", 25.U. 1965, (Sherman's Cor de Basset x Princess
Mo La Femne), Z.: Cindy Lee Morris, welche an 11.08.1958 ihren ersten Wurf nach "Northington's Acrmed" brachte. Es fielen
5 Rüden und 5 Hündinnen, davon je ein Welpe dreifarbig. Die Dreifarbigkeit war zu jener Zeit ausschließlich gefragt, und
rot-weisse Welpen fanden nur mit größter Mühe ein neues Zuhause.
QUEENSWAY
Besitzer: Frau Traute von Schroetter, Sinzig
Frau von Schroetter importierte Mitte der Sechzigerjahre aus England die Hündin "Axters Romance", 09.08.1965, (CH.
Fredwell Ideal x Sungarth Yana), Z.: Mr. und Mrs. J. Sharp, die mütterlicherseits den amerikanischen Import-Rüden "Lyn
Mar Acres Dauntless", der in England stand, als Großvater hatte. Aus dieser Hündin fiel am 27.01.1969 ein Wurf von 3
Rüden und 6 Hündinnen nach "Fredwell Capper", der als englischer Import im Besitz von Familie Koegel stand.
VON AMMERBACH
Besitzer: Herr C. Berg, Arterg
In diesem Zwinger fiel der erste Wurf am W.05.1969 aus zwei reinen Geschwistern aus verschiedenen Würfen, der ersten
Verbindung dieser Art in Deutschland. Die Eltern waren "Bonny" und "Cyrus vor der Moorwiese", (beide Scampolo v. Herzogtum
JUlich x Hawkill Fresco).
PRIMROSE HILL
Besitzer: Gerd und Uschi Koegel, Thomasberg
Anfang der Sechzigerjahre importierte Familie Koegel den dreifarbigen Rüden "Fredwell Capper", genannt Dandy, 06.05.1964,
(CH. Fredwell Varon Vandal x Mountain Mischief), Z.: J. Wells-Meachem, der erfolgreich auf Ausstellungen gezeigt und in
verschiedenen Zwingern zur Zucht eingesetzt wurde. Als Sohn des damaligen erfolgreichsten Basset-Hound Englands, "CH.
Fredwell Varon Vandal", brachte er hier auch seinen Besitzern alle Ehren. Gepaart mit "Sjodins Lorelei of Rhinemaiden
Kennel", 17.10.1964, (Pierre of Saigon x Clunsy Gal), Z.: Mrs. John C. Shoden, kam am 04.12.1969 im Zwinger "Primrose
Hill" der erste Wurf zur Welt. Sowohl "Capper" als auch "Lorelei" konnten einige CACIB erringen und wurden später noch
mehrfach gepaart.
CASTLE WILLOW
Besitzer; Frau Christel Maccari, Wolfsburg
Frau Maccari erwarb im Frühjahr 1967 von Frau Schlick ihre erste Hündin "Highgate Eye-Bright", 19.03.1967, (Northington's
Achmed x Kelperland Hardacre Tallow), eine schöne, substanzvolle Hündin mit viel Typ, die erfolgreich auf Ausstellungen
gezeigt wurde. Am 6.Dezember 1969 hatte die Hündin ihren ersten Wurf mit Kaiserschnitt, woraus 5 Rüden und 4 Hündinnen
hervorgingen. Vater dieses Wurfes war ein sehr typvoller, englischer Importrüde "Bazalgette Debonair", 02.05.1966,
(Hardacre Harraton's Daniel x Bazalgette Astria), Z.: Mrs. I. F. C. Gore Curtis, der ebenfalls Erfolge auf Ausstellungen
verbuchen konnte und sich im Besitz von Herrn Dr. Türpling, München befand.
Frau Maccari hatte später noch weitere Würfe der gleichen Verbindung und zog später nach Italien.
DU BQIS DE BELLE FONTAINE
Besitzer: Frau Betty M. van Gelderen, Freinsheim
Dieser Zwinger lässt sich erst ab dem B-Wurf zurückverfolgen, der an 18.09,1967 nach den Rüden "Lymerick of Rath Gael",
(Barnspark Chorister x Breight-met Weaver) und der Hündin "Appeline Happiness", (Appeline Rochester x Appeline Dawn)
fiel.Aus dem darauf folgenden Wurf der gleichen Eltern erwarb Frau Elfriede Krok, Düsseldorf die Hündinnen "Caline"
und "Chloe du Bois de Belle Fontaine", die später den Zwinger "vom Wiesenschlösschen" gründeten.
VON AVALJUN
Besitzer: Frau Liljana Denger, Legau
Auch bei diesem Zwinger lässt sich der A-Wurf nicht mehr feststellen, er fiel jedoch vor den Jahr 1970.
Neben den schon erwähnten Importen in den Zwingern sollten noch jene erwähnt werden, die erfolgreich auf Ausstellungen
oder in der Zucht waren, aber in Privathand standen.
"Orpheus du Val Duchesse" 08.06.1965, (Turleigh Debonaire x Brelghtmet Weapon), Z.: Graf Adelmann von Adelmannsfelden,
Brüssel, Besitzer: Frau Maria E. Federer, Freiburg, die drei CACIB mit diesem Rüden gewinnen konnte.
"Alinka of Brederyke", 13.12.1968, (Chantinghall Saffron x Melisar Harmony), Z.: U. Cattell, Besitzer: Karl Hergt,
Witzenhausen, eine elegante, zweifarbige Hündin, die diverse Erfolge auf Ausstellungen hatte und später den Zwinger
"vom Hubertushof" gründete.
"Beacontree Flory Mata", genannt Berta, 27,12.1967, (Grims Tribüne x Beacontree Cleo), Z.: Barbara Golding/GB,
Besitzer: Hassi Assenmacher-Feyel, Kaarst. Diese Hündin erhielt als erster Basset-Hound in Deutschland und als
zweiter Basset-Hound aller der FCI angeschlossenen Länder den Titel "Champion International de Beauté" und wurde
später VDH-Siegerin. Später gründete sie den Zwinger "Royal Step".
Dies waren, so weit ersichtlich, die großen und kleineren Basset-Hound-Zwlnger in Deutschland, von denen nur noch
wenige existieren. Es wurden nur Hunde erwähnt, die vor 1969 geworfen oder importiert wurden.
Nun wieder zu Frau Mitzel Droemont.
Sie übernahm Im Jahr 1966 den dreijährigen Rüden "Moritz du Val Duchesse", gerannt Rocco, 28.03.1963, (Turleigh
Debonaire x Brelghtmet Weapon) aus der Zucht des Grafen Adelmann von Adelmannsfelden, dessen Zwinger sowohl in Brüssel
als auch in Wien etabliert war. Ungewöhnlich, doch gleichsam ein Beweis für die unermüdliche Regsamkeit Frau Droemonts
in Sachen Basset-Hound unternahm sie am 3. Oktober 1967 einen Austausch Deutschland/ Polen, wonach der Rüde "Mister
Universum Jainiczy Dwor", genannt Mister, 25.Januar 1967, (Hermes Gur-nemanz Osterhound x Caronelia Cautious) aus der
seinerzeit einzigen polnischen Basset-Hound-Zucht, Besitzer: Frau Kalina Sofia Pozniak, gegen den Rüden "Lucas vom
Herzogtum Jülich", 20,07.1967, (Bsg. Hardacre Sungarth Endeavour x Bsg, Peggy vom Herzogtum Jülich) die Besitzer
wechselte. "Mister Universim" war ein starker, massiger Rüde, der am 30. März 1969 den Titel "Champion Luxembourg 1969"
errang.
Seit dem Tod von Frau Mitzel Droemont im Jahr 1968 wird der Zwinger von ihrer Tochter Wilma weitergeführt, aus deren
Zucht u, a. "Pierrot vom Herzogtum Jülich", 11,06.1968, (Moritz du Val Duchesse x Elegante vom Herzogtum Jülich),
Besitzer: Dr. Helmut Riese, Bielefeld hervorging, der auf der Welthunde-Ausstellung im Jahr 1971 In Budapest/Ungarn
den Titel "Weltsieger 1971" erhielt.
Seither setzt Frau Wilma Droemont die Tradition des Zwingers "vom Herzogtum Jülich" erfolgreich fort, im stetigen
Angedenken an seine Gründerin. |